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		<title>Der Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt im August: Besserung am Arbeitsmarkt h&#228;lt an</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit ist im August auf 3.188.000 gesunken. Die Erwerbst&#228;tigkeit und die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung wachsen saisonbereinigt weiter. Auch die Nachfrage nach Mitarbeitern hat erneut zugenommen.
„Die gute konjunkturelle Entwicklung hat die Situation am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Die wesentlichen Indikatoren entwickeln sich in [...]]]></description>
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<strong>Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit ist im August auf 3.188.000 gesunken. Die Erwerbst&#228;tigkeit und die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung wachsen saisonbereinigt weiter. Auch die Nachfrage nach Mitarbeitern hat erneut zugenommen.</strong></p>
<p>„Die gute konjunkturelle Entwicklung hat die Situation am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Die wesentlichen Indikatoren entwickeln sich in die richtige Richtung“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), heute in N&#252;rnberg anl&#228;sslich der monatlichen Pressekonferenz.</p>
<p>    <strong>* Arbeitslosenzahl im August:</strong><br />
      -4.000 auf 3.188.000<br />
 <strong>* Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:</strong><br />
      -283.000<br />
    <strong>* Arbeitslosenquote im August:</strong><br />
      unver&#228;ndert 7,6 Prozent</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit blieb von Juli auf August praktisch unver&#228;ndert. Saisonbereinigt errechnet sich f&#252;r den August erneut eine Abnahme, und zwar um 17.000. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im August 283.000 Arbeitslose weniger. Auch die Unterbesch&#228;ftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau.</p>
<p>Erwerbst&#228;tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung haben in saisonbereinigter Rechnung zugenommen und liegen &#252;ber dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbst&#228;tigen im Juli saisonbereinigt um 13.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung hat im Juni saisonbereinigt um 28.000 zugenommen (vorl&#228;ufige Daten).</p>
<p>Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbst&#228;tigkeit von Juni auf Juli um 17.000 auf 40,35 Millionen gesunken. Gegen&#252;ber dem Vorjahr hat sie um 137.000 zugenommen (Quelle: Stat. Bundesamt). Die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung lag im Juni nach der Hochrechnung der BA bei 27,66 Millionen; gegen&#252;ber dem Vorjahr war das eine Zunahme um 284.000. Ohne den anhaltenden Zuwachs der Teilzeitbesch&#228;ftigung (gg&#252;. Vorjahr +174.000) w&#228;re die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung nicht so deutlich gestiegen. Aber auch die Vollzeitbesch&#228;ftigung legt mittlerweile wieder zu (gg&#252;. dem Vorjahr +109.000).</p>
<p>Die anderen Konten der Erwerbst&#228;tigkeit haben sich uneinheitlich entwickelt. Die Zahl der Selbst&#228;ndigen ist gegen&#252;ber dem Vorjahr gestiegen. Die Besch&#228;ftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch&#228;digung und die ausschlie&#223;lich geringf&#252;gig entlohnt Besch&#228;ftigten haben sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr verringert.</p>
<p>Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland f&#252;r den Juli auf 2,87 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,7 Prozent.</p>
<p>Die Daten zu den gemeldeten Stellen zeigen schon l&#228;nger eine ansteigende Tendenz. Die Vorjahreswerte werden deutlich &#252;berschritten. Die gemeldeten Arbeitsstellen haben im August saisonbereinigt um 4.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im August auf 396.000 Arbeitsstellen. Gegen&#252;ber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 96.000. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.</p>
<p>Der Stellenindex der BA, der BA-X, bildet die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitskr&#228;ftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. Von Juli auf August ist er um 2 auf 143 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat er 35 Punkte gewonnen. Er liegt damit um 2 Punkte &#252;ber dem Oktober 2008, dem Monat, bevor die Wirtschaftskrise erstmals am Arbeitsmarkt sichtbar wurde.</p>
<p>Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Nach vorl&#228;ufigen Daten wurde im Juni an 406.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 82.000 weniger als im Vormonat und 960.000 weniger als vor einem Jahr. Gegen&#252;ber dem H&#246;hepunkt vom Mai 2009 hat sich konjunkturelle Kurzarbeit um fast drei Viertel reduziert.</p>
<p>Nach den Daten der BA ist der Ausbildungsstellenmarkt von einem demografiebedingten Bewerberr&#252;ckgang bei stabilen Ausbildungsangeboten gepr&#228;gt. Dabei &#252;bersteigt die Zahl der gemeldeten Bewerber nach wie vor die Zahl der bislang gemeldeten Ausbildungsstellen.</p>
<p>Von Oktober 2009 bis August 2010 wurden der Ausbildungsvermittlung der BA insgesamt 445.900 Ausbildungsstellen gemeldet, 9.700 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zunahme resultiert allein aus mehr betrieblichen Stellen (+12.500 auf 418.500; au&#223;erbetriebliche: -2.800 auf 27.500).</p>
<p>Seit Beginn des Berufsberatungsjahres haben 534.600 Bewerber die BA oder einen zugelassenen kommunalen Tr&#228;ger bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet; 2.200 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der R&#252;ckgang ergibt sich vor allem aus dem demografischen Wandel, insbesondere in Ostdeutschland, und weniger so genannter Altbewerber. Er wird allerdings u.a. durch doppelte Abiturjahrg&#228;nge gebremst.</p>
<p>Im August waren 70.300 Ausbildungsstellen (+5.000 gg&#252;. Vorjahr) noch unbesetzt und 97.400 Bewerber (-10.300) z&#228;hlten als noch unversorgt. Einen Monat vor Abschluss des Beratungsjahres kann eingesch&#228;tzt werden, dass auch in diesem Beratungsjahr mehr Bewerber als Ausbildungsstellen registriert sein werden. Allerdings: Erst wenn die Ergebnisse zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr&#228;gen von den Kammern vorliegen ist zu sehen, ob das Gesamtangebot an betrieblichen Lehrstellen stabil geblieben oder der Einschaltungsgrad der Ausbildungsvermittlung gestiegen ist.<br />
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</br></p>
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		<title>Befragung von 70.000 Hartz IV-Empf&#228;ngern zeigt: Vertrauen in die Arbeit der Jobcenter</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Seit 2008 werden Arbeitslosengeld II Empf&#228;nger regelm&#228;&#223;ig &#252;ber ihre Erfahrungen mit den Jobcentern befragt. Die repr&#228;sentative Umfrage durch einen externen Dienstleister umfasst j&#228;hrlich 70.000 anonyme Interviews. Die Befragten sollen zum Beispiel das Dienstleistungsangebot, die Unterst&#252;tzung durch die Mitarbeiter in den Jobcentern oder auch die Rahmenbedingungen, wie &#214;ffnungszeiten oder telefonische Erreichbarkeit bewerten.
„F&#252;r uns ist die Kundenbefragung [...]]]></description>
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<strong>Seit 2008 werden Arbeitslosengeld II Empf&#228;nger regelm&#228;&#223;ig &#252;ber ihre Erfahrungen mit den Jobcentern befragt. Die repr&#228;sentative Umfrage durch einen externen Dienstleister umfasst j&#228;hrlich 70.000 anonyme Interviews. Die Befragten sollen zum Beispiel das Dienstleistungsangebot, die Unterst&#252;tzung durch die Mitarbeiter in den Jobcentern oder auch die Rahmenbedingungen, wie &#214;ffnungszeiten oder telefonische Erreichbarkeit bewerten.</strong></p>
<p>„F&#252;r uns ist die Kundenbefragung ein sehr wichtiger Gradmesser f&#252;r die Qualit&#228;t unserer Arbeit vor Ort. Damit wird uns offen und ehrlich ein Spiegel vorgehalten. Wenn wir denken, dass wir gute Arbeit leisten, kann dies von den Kunden ganz anders gesehen werden. Daher nehmen wir die Ergebnisse auch sehr ernst und setzen uns gemeinsam mit den lokalen Jobcentern intensiv mit ihnen auseinander“, so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit. „Wir sehen die Ergebnisse nicht als Kritik in unsere Arbeit, sondern als Chance, Schwachpunkte zu erkennen und unser Angebot kundenfreundlicher zu gestalten.“</p>
<p>Und es gelingt. Seit Beginn der Befragungen hat sich die Sicht zur Arbeit der Jobcenter kontinuierlich verbessert. Die Unterst&#252;tzung bei Beratung und Vermittlung wird von 50 Prozent der Befragten mit sehr und gut bewertet (im Schulnotensystem mit 1 und 2), 7 Prozent der Kunden vergeben hier die Noten 5 und 6. Rund 75 Prozent geben an, dass mit Ihnen konkrete Schritte zur Verbesserung ihrer beruflichen Situation vereinbart wurden, 62 Prozent vergeben der Beratung zu ihren pers&#246;nlichen Lebensumst&#228;nden die Bestnoten 1 und 2. Einen festen Ansprechpartner haben 71 Prozent, der bei der Frage danach, wie gro&#223; das Vertrauen zu ihm ist, im Durchschnitt die Note 2,4 erh&#228;lt. Durchweg positiv ist die Meinung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 75 Prozent der Kunden bewerten die Freundlichkeit mit 1 und 2, lediglich 4 Prozent sehen dies ganz anders. Zufrieden ist man auch mit den fachlichen Ausk&#252;nften und mit der Unterst&#252;tzung durch die Mitarbeiter (Note 2,4).</p>
<p>„Ich freue mich nat&#252;rlich, dass die Jobcenter und insbesondere die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern so positiv bewertet werden. Aber die Ergebnisse machen auch Schwachstellen und Unterschiede zwischen den Jobcentern deutlich. Wir m&#252;ssen und k&#246;nnen uns im Bereich der Leistungsgew&#228;hrung noch kundenorientierter aufstellen. Die Bescheide werden als wenig verst&#228;ndlich eingesch&#228;tzt und der Wunsch zur Erkl&#228;rung der Bescheide ist gro&#223;. Auch bei der telefonischen Erreichbarkeit und der Anliegenskl&#228;rung am Telefon besteht noch Verbesserungsbedarf. Wir wissen, wo Kunden sich mehr Unterst&#252;tzung w&#252;nschen und werden dies aktiv angehen“, macht Alt deutlich.</p>
<p>
</br></p>
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		<title>Qualifizierungsberatung zur Besch&#228;ftigungssicherung und Bek&#228;mpfung des Fachkr&#228;ftemangels kommt an!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 16:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Personalvorstand der Vattenfall Europe AG, Udo Bekker, Lenkungskreismitglied der Initiative f&#252;r Besch&#228;ftigung! (IfB!) und Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), bilanzieren ein Jahr „Qualifizierungsverb&#252;nde f&#252;r kleine und mittelst&#228;ndische Unternehmen (KMU)“ – eine gemeinsame Kooperation zur Sicherung von Besch&#228;ftigung und Bek&#228;mpfung des Fachkr&#228;ftemangels. Ergebnis: KMU nehmen die Beratung und Unterst&#252;tzung unerwartet stark in Anspruch!
Es [...]]]></description>
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<strong>Personalvorstand der Vattenfall Europe AG, Udo Bekker, Lenkungskreismitglied der Initiative f&#252;r Besch&#228;ftigung! (IfB!) und Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), bilanzieren ein Jahr „Qualifizierungsverb&#252;nde f&#252;r kleine und mittelst&#228;ndische Unternehmen (KMU)“ – eine gemeinsame Kooperation zur Sicherung von Besch&#228;ftigung und Bek&#228;mpfung des Fachkr&#228;ftemangels. Ergebnis: KMU nehmen die Beratung und Unterst&#252;tzung unerwartet stark in Anspruch!</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene M&#246;glichkeiten dem drohenden Fachkr&#228;ftemangel zu begegnen. „Wir m&#252;ssen alle Register ziehen und Potenziale aussch&#246;pfen“, beschreibt Raimund Becker die f&#252;r viele Unternehmen in Deutschland sich zuspitzende Situation. „Neben hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland und der weiterhin guten Qualifizierung von Arbeitslosen sieht er auch die Weiterbildung von bereits besch&#228;ftigten Arbeitnehmern als passende Antwort auf den Fachkr&#228;ftemangel. „Viele Menschen arbeiten schon lange in Ihrem Unternehmen, haben h&#228;ufig viel Verantwortung, k&#246;nnten aber mit Sicherheit noch einiges mehr f&#252;r sich und das Unternehmen erreichen, wenn sie zu Fachkr&#228;ften qualifiziert w&#252;rden.“ Auch Vorurteilen verschiedener Betriebe, dass Qualifizierungen eine hohe finanzielle Belastung durch u.a. die Ausfallzeit des Mitarbeiters mit sich bringen, erteilt das BA-Vorstandsmitglied eine Absage: „Mittlerweile gibt es viele gute Angebote, die berufsbegleitend realisiert werden k&#246;nnen, ohne unn&#246;tige Ausfallzeiten zu provozieren. Und genau hier setzen wir mit unserem Projekt an“.</p>
<p>Im Juli vergangenen Jahres starteten die IfB! und die BA im Rahmen einer Kooperation das Vorhaben, regionale Qualifizierungsverb&#252;nde von kleinen und mittelst&#228;ndischen Unternehmen aufzubauen, sie bei der Personalentwicklung zu beraten und bei der Umsetzung von z.B. Weiterbildungen f&#252;r Besch&#228;ftigte zu unterst&#252;tzen. Anlass war, dass KMU ihr Personal nur in geringem Umfang weiterbilden. Dabei ist Deutschland ein Land des Mittelstandes: 96 Prozent aller Betriebe haben weniger als f&#252;nfzig Besch&#228;ftigte. Der Hauptgrund f&#252;r das zur&#252;ckhaltende Qualifizierungsverhalten von KMU ist, dass sie zumeist keine Personalabteilung haben, die sich um systematische Bildungspl&#228;ne und Weiterbildungsangebote k&#252;mmert, sich mit den verschiedenen M&#246;glichkeiten der Arbeitsf&#246;rderung auskennt und mit regionalen Arbeitsmarktakteuren zusammenarbeitet.</p>
<p>„Dabei ist eine systematische Personalplanung und -entwicklung inklusive regelm&#228;&#223;iger Qualifizierung der Besch&#228;ftigten das A und O, um in Hinblick auf die demographische Entwicklung und den drohenden Fachkr&#228;ftemangel wettbewerbsf&#228;hig zu bleiben und Deutschland als Standort f&#252;r Hochtechnologien und Innovationen zu halten“, wei&#223; Udo Bekker, Personalvorstand der Vattenfall Europe AG und IfB!-Lenkungskreismitglied.</p>
<p>In neun Monaten wurden im Rahmen dieser Kooperation in den f&#252;nf Regionen Th&#252;ringen, Lausitz, Metropolregion Rhein-Neckar, Ruhrgebiet und Baden-W&#252;rttemberg mehr als 530 Betriebe kontaktiert. Fast 70 Prozent stehen entweder unmittelbar vor dem Beginn der Beratung, sind in den Beratungsprozess eingetreten oder haben ihn schon beendet.</p>
<p>BA-Vorstand Raimund Becker: „Wir sehen daran, der Bedarf ist da. In einzelnen Regionen sprechen wir Unternehmen derzeit nicht mehr aktiv an, weil &#252;ber Weiterempfehlungen beratender Betriebe kontinuierlich neue Arbeitgeber an uns herantreten und Beratungsbedarf anmelden. Es ist sehr erfreulich, dass sie sich der essenziellen Bedeutung des Themas ‚Qualifizierung‘ mehr und mehr bewusst sind. Denn genau das ist unser Ziel – Bewusstsein schaffen und dann bei der wesentlichen Herausforderung, der Umsetzung, als Wegbegleiter zur Seite stehen.“</p>
<p>In der Praxis kommen f&#252;r die Umsetzung speziell geschulte Arbeitsvermittler zum Einsatz.<br />
Sie</p>
<p>    * beraten KMU intensiv hinsichtlich demografischer Auswirkungen f&#252;r ihren Betrieb,<br />
    * stellen im Rahmen der Bildungsbedarfsanalyse m&#246;gliche Qualifizierungsdefizite fest und erarbeiten mit dem Unternehmen L&#246;sungen,<br />
    * begleiten Unternehmen im Rahmen eines nachhaltigen Bildungsmanagements &#252;ber die Umsetzung der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter hinaus und informieren &#252;ber vorhandene F&#246;rderm&#246;glichkeiten.</p>
<p>„Kleine und mittelst&#228;ndische Betriebe profitieren in mehrerer Hinsicht von den entstehenden Qualifizierungsverb&#252;nden“, so Udo Bekker. „Einerseits entsteht durch sie eine regionale Struktur, die ihnen auch auf lange Sicht Zugang zu Informationen und Beratungen erm&#246;glicht. Hier bringt die IfB! vor allem ihre Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit ein. Andererseits k&#246;nnen die Betriebe durch die systematische Qualifizierung der Belegschaft ihren eigenen zuk&#252;nftigen Fachkr&#228;ftebedarf sichern. F&#252;r die Wettbewerbsf&#228;higkeit und den Erfolg eines Unternehmens ist das von entscheidender Bedeutung.“</p>
<p>„In die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren, bedeutet, in den eigenen Betrieb zu investieren. Das Projekt zeigt uns, KMU haben eine hohe Bereitschaft zur Ver&#228;nderung, brauchen daf&#252;r allerdings eine Starthilfe und Know-how von au&#223;en. Die bekommen sie von uns“, betont Raimund Becker. Den Blick auf m&#246;gliche Personengruppen gerichtet, sieht der BA-Vorstand Potenzial und Qualifizierungsbedarfe vor allem bei den &#196;lteren und den geringqualifizierten Besch&#228;ftigten. „F&#252;r diese Personengruppen hat die BA das spezielle F&#246;rderprogramm ‚WeGebAU‘ im Portfolio, mit dem wir die Weiterbildungskosten komplett &#252;bernehmen k&#246;nnen.“</p>
<p>Ende 2011 wird man einen Strich unter das Projekt ziehen und sehen, ob es effektiv und wirtschaftlich war. Dann wird zu entscheiden sein, ob diese Dienstleistungen bundesweit angeboten werden k&#246;nnen. Dass der Handlungsdruck und der Beratungsbedarf f&#252;r KMU weiter steigen wird, dessen sind sich Bekker und Becker jetzt schon sicher.</p>
<p>
</br></p>
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		<title>Neue JOBB&#214;RSE der BA feiert ersten Geburtstag</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Befragung zeigt: neue JOBB&#214;RSE &#252;berzeugt
Die neue JOBB&#214;RSE der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), die seit dem 17.8.2009 am Start ist, trifft bei ihren Nutzern auf gro&#223;e Zustimmung. Das ergab eine repr&#228;sentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa. Auch die Besucherzahlen best&#228;tigen den gro&#223;en Erfolg der neuen JOBB&#214;RSE im ersten Jahr.
Vor einem Jahr war die JOBB&#214;RSE der BA in [...]]]></description>
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<strong>Befragung zeigt: neue JOBB&#214;RSE &#252;berzeugt</strong></p>
<p>Die neue JOBB&#214;RSE der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), die seit dem 17.8.2009 am Start ist, trifft bei ihren Nutzern auf gro&#223;e Zustimmung. Das ergab eine repr&#228;sentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa. Auch die Besucherzahlen best&#228;tigen den gro&#223;en Erfolg der neuen JOBB&#214;RSE im ersten Jahr.</p>
<p>Vor einem Jahr war die JOBB&#214;RSE der BA in neuem Design und mit neuen Funktionen an den Start gegangen. Der Relaunch hat sich gelohnt: In den vergangenen zw&#246;lf Monaten konnte die JOBB&#214;RSE ihre F&#252;hrungsposition als das meist besuchte Stellenportal in Deutschland weiter ausbauen. Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der BA die Resonanz auf das Onlineangebot untersucht. Die Befragung zeigt: 69 Prozent der rund 500 befragten Besucher sind mit der &#220;bersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit der JOBB&#214;RSE zufrieden oder sehr zufrieden.</p>
<p><strong>Mehrheit der User w&#252;rde JOBB&#214;RSE weiterempfehlen</strong></p>
<p>Ganze 90 Prozent begr&#252;&#223;en, dass das Angebot f&#252;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber kostenfrei ist. Die M&#246;glichkeit, sich zeitnah &#252;ber aktuelle Jobangebote zu informieren, ist f&#252;r 82 Prozent der Befragten ein sehr wichtiger Aspekt. Au&#223;erdem sch&#228;tzt eine Vielzahl der Nutzer besonders das breite Serviceangebot und die zahlreichen Suchm&#246;glichkeiten. Von denen, die bereits mit der alten JOBB&#214;RSE gearbeitet haben, geben mehr als die H&#228;lfte an, eine Verbesserung zu erkennen. So sagen 62 Prozent, dass sie heute ein gr&#246;&#223;eres Angebot und mehr &#220;bersichtlichkeit bietet als vorher. Rund acht von zehn Befragten w&#252;rden die JOBB&#214;RSE weiterempfehlen.</p>
<p>BA-Vorstand Raimund Becker zeigt sich zufrieden mit diesem Resultat: „Die neue JOBB&#214;RSE ist ein hilfreiches Instrument bei der Arbeit-, Ausbildungsplatz- und Bewerbersuche. Es freut uns sehr, dass sie die Anspr&#252;che der Nutzer erf&#252;llt.“ Gleichzeitig betont er: „Dieses gute Ergebnis spornt uns an, die JOBB&#214;RSE weiterhin auf dem Stand der Zeit zu halten und damit unseren Kunden eine optimale Unterst&#252;tzung zu bieten.“</p>
<p><strong>Mehr als eine Million Besucher an Spitzentagen</strong></p>
<p>Das positive Echo spiegelt sich auch in den seit dem Relaunch gestiegenen Nutzerzahlen. Die JOBB&#214;RSE ist mit Abstand das meist besuchte Jobportal in Deutschland. An Spitzentagen z&#228;hlt sie &#252;ber eine Million Besucher. Im Juli 2010 klickten im Durchschnitt pro Tag mehr als 625.000 Interessenten die JOBB&#214;RSE an (Juli 2009: 450.000). Mit &#252;ber 870.000 Stellen gibt sie einen umfassenden &#220;berblick &#252;ber die Stellenangebote in Deutschland und im Ausland (Juli 2009: 560.000). Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Fach- und F&#252;hrungskraftpositionen, Ausbildungspl&#228;tzen, Minijobs &#252;ber Helferstellen bis hin zu Praktika.</p>
<p><strong>Erfolgsgeschichte der JOBB&#214;RSE soll fortgesetzt werden</strong></p>
<p>„Unser Ziel ist es, die JOBB&#214;RSE dauerhaft als erste Anlaufstelle f&#252;r Arbeitgeber und Bewerber im Internet zu etablieren“, so Becker. Dabei habe die BA den entscheidenden Vorteil, dass sie ihren Nutzern neben Stellenanzeigen auch individuelle Betreuung und Beratung mit nur einem Mausklick biete. Es sei sogar m&#246;glich, sich hier online arbeitsuchend zu melden, betont Becker. Die JOBB&#214;RSE ist somit auch eine echte E-Government-Anwendung.</p>
<p>http://jobboerse.arbeitsagentur.de</p>
<p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse der forsa-Befragung auf einen Blick</strong></p>
<p>    * 69 Prozent der rund 500 befragten Besucher sind mit der &#220;bersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit der JOBB&#214;RSE zufrieden.<br />
    * 90 Prozent der Befragten begr&#252;&#223;en, dass das Angebot f&#252;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber kostenfrei ist.<br />
    * F&#252;r 82 Prozent ist die M&#246;glichkeit, sich zeitnah &#252;ber aktuelle Jobangebote zu informieren, sehr wichtig.<br />
    * 69 Prozent sch&#228;tzen besonders das breite Serviceangebot und die zahlreichen Suchm&#246;glichkeiten.<br />
    * 62 Prozent derer, die sich an die alte JOBB&#214;RSE erinnern, bescheinigen der &#252;berarbeiteten Version ein gr&#246;&#223;eres Angebot und mehr &#220;bersichtlichkeit.<br />
    * Rund acht von zehn Befragten w&#252;rden die JOBB&#214;RSE weiterempfehlen<br />
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		<title>Weitere Besserung am Arbeitsmarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Die Arbeitslosigkeit ist im Juli im Zuge der Sommerpause auf 3.192.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie aber wie schon in den Vormonaten gesunken. „Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs, die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich weiter verbessert.“, sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), heute in N&#252;rnberg anl&#228;sslich der monatlichen Pressekonferenz.
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<strong>Die Arbeitslosigkeit ist im Juli im Zuge der Sommerpause auf 3.192.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie aber wie schon in den Vormonaten gesunken. „Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs, die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich weiter verbessert.“, sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA), heute in N&#252;rnberg anl&#228;sslich der monatlichen Pressekonferenz.</strong></p>
<p>    <strong>* Arbeitslosenzahl im Juli:</strong><br />
      +39.000 auf 3.192.000<br />
    <strong>* Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:</strong><br />
      -271.000<br />
    <strong>* Arbeitslosenquote im Juli:</strong><br />
      +0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent</p>
<p>Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich infolge der wirtschaftlichen Erholung weiter verbessert. Saisonbereinigt errechnet sich f&#252;r den Juli erneut eine Abnahme der Arbeitslosigkeit, und zwar um 20.000. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Juli 271.000 Arbeitslose weniger. Auch die Unterbesch&#228;ftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau. Im Vergleich mit der Zeit vor der Wirtschaftskrise haben Arbeitslosigkeit und Unterbesch&#228;ftigung zwar zugenommen, der Anstieg ist aber erheblich kleiner als angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet wurde.</p>
<p>Erwerbst&#228;tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung haben in saisonbereinigter Rechnung zuletzt zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbst&#228;tigen im Juni saisonbereinigt um 25.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung hat im Mai saisonbereinigt sogar um 45.000 zugenommen (vorl&#228;ufige Daten).</p>
<p>Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbst&#228;tigkeit von Mai auf Juni um 89.000 auf 40,37 Millionen gestiegen. Gegen&#252;ber dem Vorjahr hat sie um 124.000 zugenommen (Quelle: Stat. Bundesamt). Die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung lag im Mai nach der Hochrechnung der BA bei 27,60 Millionen; gegen&#252;ber dem Vorjahr war das eine Zunahme um 204.000. Ohne den anhaltenden Zuwachs der Teilzeitbesch&#228;ftigung (gg&#252;. Vorjahr +180.000) w&#228;re die sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigung nicht so deutlich gestiegen. Aber auch die Vollzeitbesch&#228;ftigung verzeichnet erstmals seit Monaten wieder einen geringen Anstieg (gg&#252;. Vorjahr +20.000).</p>
<p>Die anderen Konten der Erwerbst&#228;tigkeit haben sich uneinheitlich entwickelt. Die Zahl der Selbstst&#228;ndigen ist gegen&#252;ber dem Vorjahr gestiegen. Die Besch&#228;ftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch&#228;digung und die ausschlie&#223;lich geringf&#252;gig entlohnt Besch&#228;ftigten haben sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr verringert.</p>
<p>Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland f&#252;r den Juni auf 2,81 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,6 Prozent.</p>
<p>Die Daten zu den gemeldeten Stellen zeigen schon l&#228;nger eine ansteigende Tendenz. Die Vorjahreswerte werden mittlerweile deutlich &#252;berschritten. Die gemeldeten Arbeitsstellen haben im Juli saisonbereinigt um 11.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Juli auf 391.000 Arbeitsstellen (vgl. hierzu Pressemitteilung 44/2010: Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen wird umgestellt). Gegen&#252;ber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 93.000. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 88 Prozent sofort zu besetzen.</p>
<p>Der Stellenindex der BA, der BA-X, bildet die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitskr&#228;ftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. Von Juni auf Juli ist er um 4 auf 142 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat er 34 Punkte gewonnen. Er liegt damit um einen Punkt &#252;ber dem Oktober 2008, dem Monat, bevor die Wirtschaftskrise erstmals am Arbeitsmarkt sichtbar wurde.</p>
<p>Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Nach vorl&#228;ufigen Daten – auf der Basis eines neuen Statistikverfahrens – wurde im Mai an 481.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. F&#252;r den April 2010 wurden auf Basis dieses Verfahrens hochgerechnet 589.000 und f&#252;r den Mai 2009 1.443.000 konjunkturelle Kurzarbeiter gez&#228;hlt.</p>
<p>Nach den Daten der BA ist der Ausbildungsstellenmarkt von einem demografiebedingten Bewerberr&#252;ckgang bei stabilen Ausbildungsangeboten gepr&#228;gt. Dabei &#252;bersteigt die Zahl der gemeldeten Bewerber nach wie vor die Zahl der bislang gemeldeten Ausbildungsstellen.</p>
<p>Von Oktober 2009 bis Juli 2010 wurden der Ausbildungsvermittlung der BA insgesamt 424.200 Ausbildungsstellen gemeldet, 10.200 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zunahme resultiert allein aus mehr betrieblichen Stellen (+11.800 auf 405.600; au&#223;erbetriebliche: -1.600 auf 18.600). Dies korrespondiert derzeit auch mit der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr&#228;ge im Bereich des DIHK und der Handwerkskammern, die bis Juni leicht &#252;ber dem Niveau des Vorjahres lagen.</p>
<p>Seit Beginn des Berufsberatungsjahres haben 511.200 Bewerber die BA oder einen zugelassenen kommunalen Tr&#228;ger bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet; 3.800 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der R&#252;ckgang ergibt sich vor allem aus dem demografischen Wandel, insbesondere in Ostdeutschland, und weniger sogenannter Altbewerber. Er wird allerdings u.a. durch doppelte Abiturjahrg&#228;nge gebremst.</p>
<p>Im Juli waren 108.500 Ausbildungsstellen (+9.500 gg&#252;. Vorjahr) noch unbesetzt und 152.600 Bewerber (-13.600) z&#228;hlten als noch unversorgt. Insgesamt ist es aber noch verfr&#252;ht anhand dieser Daten eine Einsch&#228;tzung zur weiteren Entwicklung der Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu geben. Erst am Ende des Beratungsjahres, wenn Angaben &#252;ber die neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr&#228;ge vorliegen, wird sich zeigen, ob das Gesamtangebot an betrieblichen Stellen trotz Wirtschaftskrise stabil geblieben ist, oder ob nur der Einschaltungsgrad der BA gestiegen ist.<br />
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		<title>Hintergrund: Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen wird umgestellt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein wichtiger (Fr&#252;h-)Indikator f&#252;r den Arbeitsmarkt ist die Arbeitskr&#228;ftenachfrage. Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) stellt deshalb im Rahmen der Arbeitsmarktberichterstattung die den Arbeitsagenturen und Grundsicherungsstellen gemeldeten Arbeitsstellen dar.
In die gemeldeten Stellen gingen bisher sowohl gef&#246;rderte als auch ungef&#246;rderte Stellen ein. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen gleichwohl die ungef&#246;rderten Stellen f&#252;r „normale“ sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse, die als [...]]]></description>
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<strong>Ein wichtiger (Fr&#252;h-)Indikator f&#252;r den Arbeitsmarkt ist die Arbeitskr&#228;ftenachfrage. Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) stellt deshalb im Rahmen der Arbeitsmarktberichterstattung die den Arbeitsagenturen und Grundsicherungsstellen gemeldeten Arbeitsstellen dar.</strong></p>
<p>In die gemeldeten Stellen gingen bisher sowohl gef&#246;rderte als auch ungef&#246;rderte Stellen ein. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen gleichwohl die ungef&#246;rderten Stellen f&#252;r „normale“ sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse, die als Indikator der Marktentwicklung verwendet wurden.</p>
<p>Ab Berichtsmonat Juli 2010 stellt die BA die Statistik &#252;ber die gemeldeten Arbeitsstellen um. Als gemeldete Arbeitsstellen werden nur noch jene f&#252;r Besch&#228;ftigungen am ersten Arbeitsmarkt erfasst. Dabei wird unterschieden in Stellen f&#252;r sozialversicherungspflichtige, geringf&#252;gige und sonstige (Praktika-/Traineestellen) Arbeitsstellen.</p>
<p>Die gef&#246;rderten Arbeitsstellen des zweiten Arbeitsmarktes (Arbeitsgelegenheiten, Arbeitsbeschaffungsma&#223;nahmen) werden nicht mehr als gemeldete Stellen ausgewiesen. Sie enthalten keine Informationen &#252;ber Ausgleichsprozesse am Arbeitsmarkt bzw. die Einstellungsbereitschaft von Betrieben und Verwaltungen.</p>
<p>Durch die Umstellung in der Statistik liegt das neue Niveau der gemeldeten Arbeitsstellen niedriger als die fr&#252;here Gesamtzahl. Das ist bei Vergleichen mit alten Zeitreihen zu ber&#252;cksichtigen. F&#252;r Juni liegt der Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen daher bei 370.000 statt bei 536.000 nach alter Definition der Gesamtzahl.</p>
<p>Die neu abgegrenzten Daten werden ab Berichtsmonat Juli 2010 r&#252;ckwirkend bis Januar 2000 bereit gestellt, so dass bis dahin verzerrungsfreie Zeitreihenvergleiche m&#246;glich sind.</p>
<p>Analog wird auch die Konzeption f&#252;r den BA-Stellenindex (BA-X) angepasst. Ab Juli 2010 basiert auch der BA-X auf den der BA gemeldeten ungef&#246;rderten Arbeitsstellen. Dar&#252;ber hinaus flie&#223;en in die Berechnung des BA-X wie bisher die gemeldeten Stellen f&#252;r Freiberufler, Selbst&#228;ndige und aus der Privaten Arbeitsvermittlung ein. Die Revision erfolgt f&#252;r die gesamte Indexreihe.<br />
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		<title>Keiner ist „talentfrei“</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) und Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom zogen nach einem Jahr Bilanz &#252;ber das gemeinsame bundesweite Modellprojekt „Meine Chance &#8211; Ich starte durch“. Ergebnis: In vielen Jugendlichen schlummern Talente. Die Suche danach lohnt sich!
Im September letzten Jahres starteten die Deutsche Telekom und die BA ein Pilotprojekt [...]]]></description>
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<strong>Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) und Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom zogen nach einem Jahr Bilanz &#252;ber das gemeinsame bundesweite Modellprojekt „Meine Chance &#8211; Ich starte durch“. Ergebnis: In vielen Jugendlichen schlummern Talente. Die Suche danach lohnt sich!</strong></p>
<p>Im September letzten Jahres starteten die Deutsche Telekom und die BA ein Pilotprojekt zur Integration arbeitsloser Jugendlicher. Unter dem Motto „Meine Chance – Ich starte durch“, erhielten 61 junge Menschen die M&#246;glichkeit &#252;ber ein Langzeitpraktikum in eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom einzusteigen. Zielgruppe waren Jugendliche aus der Grundsicherung („Hartz IV“), denen bislang der &#220;bergang in die Berufswelt nicht gelungen ist. Ein Jahr danach zeigt sich, dass es sich lohnt, vermeintlich schwachen Jugendlichen eine zweite Chance zu geben. 50 junge Frauen und M&#228;nner werden von der Deutschen Telekom in ein festes Ausbildungsverh&#228;ltnis &#252;bernommen, davon gehen 42 direkt in das zweite Ausbildungsjahr. Dass sich Unternehmen k&#252;nftig st&#228;rker um leistungsschw&#228;chere Jugendliche bem&#252;hen m&#252;ssen, wissen sowohl Alt als auch Sattelberger.</p>
<p>„Die Demografie gibt uns eine klare Richtung vor und damit auch eine notwendige Strategie. Kein Talent darf ungenutzt bleiben“, unterstreicht Alt. „Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt dreht sich. Die Sahneh&#228;ubchen unter den Lehrlingen werden seltener. Deutschland kann es sich in Zukunft nicht mehr leisten, einen Jugendlichen, ein Talent, liegen zu lassen. Alle werden gebraucht, unabh&#228;ngig von ihren jeweiligen Leistungsvoraussetzungen. &#220;ber die Ausbildungsreife Jugendlicher zu diskutieren, bringt uns nicht weiter. Fest steht, jeder Jugendliche bringt etwas mit – sich selbst und keiner ist talentfrei. Unsere Aufgabe ist es, ihre Begabungen zu suchen, zu f&#246;rdern und sie auf ihrem Weg in den Beruf so gut wie m&#246;glich zu unterst&#252;tzen. Wir brauchen Unternehmen, die bereit sind in dem einen oder anderen Fall ein Risiko einzugehen. Gerade Jugendliche, die sich zu Beginn ihres Berufsweges schwer tun und vielleicht nicht die besten Voraussetzungen mitbringen, entfalten ihre tats&#228;chlichen F&#228;higkeiten erst in der betrieblichen Praxis, auch wenn dies manchmal Zeit braucht. Das zeigt das Projekt mit der Deutschen Telekom.“</p>
<p>Auch Sattelberger sieht als Unternehmer in der demografischen Entwicklung einen Auftrag. „Angesichts des drohenden Fachkr&#228;ftemangels von zwei Millionen Menschen bis 2020 ist es an der Zeit, ausgetretene Pfade zu verlassen und die Talentgewinnung und -auswahl deutlich breiter aufzustellen. Weg vom Abgleich an immer gleichen Standards, hin zur Entdeckung individueller Begabung. Unser Projekt zeigt, dass es sich lohnt, gerade den auf den ersten Blick nicht sichtbaren Talenten eine Chance zu geben. Der Schl&#252;ssel f&#252;r eine wettbewerbsf&#228;hige Belegschaft ist zun&#228;chst eine qualifizierende Erstausbildung. Wer fr&#252;hzeitig die daf&#252;r notwendigen Qualifizierungs-Strukturen schafft, braucht sp&#228;ter nicht zu jammern. Hier stehen die Unternehmen in der Verantwortung.“</p>
<p>Alt unterstreicht dies: „Unsere Frage muss lauten: Wie bringen wir „Problemsch&#252;ler“ auf die Pole-Position? Jeder zehnte Jugendliche in Deutschland schafft keinen Schulabschluss. 14 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahre sind ohne Ausbildung. Das hat gravierende Folgen. Nur selten k&#246;nnen sich Betroffene ins Berufsleben und in die Gesellschaft integrieren. Wir haben rund 300.000 arbeitslose Jugendliche, davon hat jeder Zweite keine Berufsausbildung. &#220;ber die H&#228;lfte ist in Hartz IV. Damit entstehen gesellschaftliche Hypotheken f&#252;r Jahrzehnte. Eine Berufsausbildung ist und bleibt der Schl&#252;ssel zur Integration. Wir m&#252;ssen weg von Pauschalverurteilungen oder Schlagzeilen wie „Generation kann nix“, – damit vermitteln wir den Jugendlichen auch das falsche Signal. Wir sehen, dass die Wirtschaft schon jetzt auf die Leistungsschw&#228;cheren zugeht.“</p>
<p>Sowohl die BA als auch die Deutsche Telekom gehen zusammen den eingeschlagenen Weg weiter und verl&#228;ngern die erfolgreiche Kooperation. Auch im neuen Ausbildungsjahr sollen 66 Jugendliche aus der Grundsicherung in den Ausbildungszentren der Deutschen Telekom &#252;ber ein Langzeitpraktikum integriert werden. Die ersten Auswahlgespr&#228;che laufen bereits.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br />
Betriebliche Einstiegsqualifizierungen sind ein von der Wirtschaft im Rahmen des Ausbildungspaktes entwickeltes Angebot, das jungen Menschen mit Vermittlungshemmnissen als Br&#252;cke in die Berufsausbildung dient. Mit einer &#220;bergangsquote in betriebliche Berufsausbildung von &#252;ber 60 Prozent haben sich betriebliche EQ in den vergangenen Jahren als ein erfolgreiches Instrument zur beruflichen Integration junger Menschen und zur Stabilisierung und Ausweitung betrieblicher Berufsausbildung erwiesen. Die betriebliche EQ beinhaltet ein betriebliches Langzeitpraktikum von mindestens 6 bis maximal 12 Monaten. Eine &#220;bernahme in Ausbildung sollte vom Unternehmen angestrebt werden. Arbeitgeber, die EQ durchf&#252;hren, k&#246;nnen mit einem Zuschuss zur Verg&#252;tung in H&#246;he von bis zu 212 Euro monatlich gef&#246;rdert werden. Die BA f&#246;rdert j&#228;hrlich rund 30.000 Jugendliche &#252;ber EQ. Die Ausgaben daf&#252;r beliefen sich im Jahr 2009 auf 71 Millionen Euro.<br />
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		<title>Neuer Verwaltungsrat berufen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Der neue Verwaltungsrat der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) hat sich am Freitag in N&#252;rnberg konstituiert. Berufen wurden die neuen Mitglieder durch die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen.
Zum Vorsitzenden w&#228;hlte der neue Verwaltungsrat Herrn Peter Clever, Mitglied der Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde und zur stellvertretenden Vorsitzenden Annelie Buntenbach, Mitglied im Gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Bundesvorstand des [...]]]></description>
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<strong>Der neue Verwaltungsrat der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) hat sich am Freitag in N&#252;rnberg konstituiert. Berufen wurden die neuen Mitglieder durch die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen.</strong></p>
<p>Zum Vorsitzenden w&#228;hlte der neue Verwaltungsrat Herrn Peter Clever, Mitglied der Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde und zur stellvertretenden Vorsitzenden Annelie Buntenbach, Mitglied im Gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes.</p>
<p>Buntenbach und Clever waren bereits w&#228;hrend der sechsj&#228;hrigen Amtsdauer des alten Verwaltungsrats dessen alternierende Vorsitzende. Turnusgem&#228;&#223; wechselt der Vorsitz des Verwaltungsrats jeweils zum 1. Juli eines Jahres zwischen der Gruppe der Vertreter der Arbeitnehmer und der Gruppe der Vertreter der Arbeitgeber.</p>
<p>Der Verwaltungsrat ist drittelparit&#228;tisch zusammengesetzt und hat 21 Mitglieder, jeweils sieben Vertreter der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und der &#246;ffentlichen K&#246;rperschaften.</p>
<p>Die Mitgliederliste des neuen Verwaltungsrats wird zeitnah unter arbeitsagentur.de in das Internet eingestellt.<br />
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		<title>„Faktor A“ – das neue Arbeitgeber-Onlinemagazin der BA</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Das Magazin erscheint ab sofort alle drei Monate unter www.faktor-a.arbeitsagentur.de
Viele Unternehmer leisten Beispielhaftes, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Durch innovative Ideen und Flexibilit&#228;t behaupten sie sich auf dem Markt – trotz Krise, Fachkr&#228;ftebedarf und Strukturwandel. Neugierig, wie die Unternehmen das geschafft haben? Interessante Informationen und spannende Geschichten rund um den Arbeitsmarkt, zu Hintergr&#252;nden [...]]]></description>
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<strong>Das Magazin erscheint ab sofort alle drei Monate unter www.faktor-a.arbeitsagentur.de</strong></p>
<p>Viele Unternehmer leisten Beispielhaftes, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Durch innovative Ideen und Flexibilit&#228;t behaupten sie sich auf dem Markt – trotz Krise, Fachkr&#228;ftebedarf und Strukturwandel. Neugierig, wie die Unternehmen das geschafft haben? Interessante Informationen und spannende Geschichten rund um den Arbeitsmarkt, zu Hintergr&#252;nden und Akteuren gibt es ab sofort in „Faktor A“, dem neuen Arbeitgebermagazin der Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA).</p>
<p>In den letzten Jahren hat die BA ihr Dienstleistungsangebot f&#252;r Arbeitgeber Schritt f&#252;r Schritt modernisiert und ausgebaut. Faktor A l&#228;utet nun die n&#228;chste Stufe ein und bietet Arbeitgebern k&#252;nftig eine praxisnahe Plattform f&#252;r ihre Themen: Personalmanagement, Strukturwandel, Netzwerke und vieles mehr. Es werden Beispiele aus verschiedenen Branchen vorgestellt und bekannte Unternehmerpers&#246;nlichkeiten zu ihren Erfolgsrezepten befragt.</p>
<p>Die erste Ausgabe geht am 12. Juli mit dem Schwerpunktthema „Ausbildung“ an den Start: Wie sieht die Berufsausbildung im 21. Jahrhundert aus? Viele offene Ausbildungsstellen k&#246;nnen schon jetzt nicht mehr besetzt werden, weil es an geeignetem Nachwuchs fehlt. Faktor A verr&#228;t anhand positiver Beispiele, was Unternehmen sich alles einfallen lassen, um junge und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dass es viele Wege zum Erfolg gibt, belegen die Portraits von Georg Kofler und Sarah Wiener. Kofler wurde als Fernsehmacher bekannt und f&#252;hrt heute ein innovatives Energieunternehmen. Welche Steine musste er daf&#252;r wie aus dem Weg r&#228;umen? Sarah Wiener kocht nicht nur vor der Kamera, sondern hat sich l&#228;ngst als Gesch&#228;ftsfrau etabliert. Faktor A traf sich mit der bekannten TV-K&#246;chin, um mehr &#252;ber ihren Weg von der Schulabbrecherin zur erfolgreichen Unternehmerin zu erfahren.</p>
<p>Faktor A gibt es als eJournal unter www.faktor-a.arbeitsagentur.de – alle drei Monate und kostenfrei. Die Printausgabe kann online bestellt werden oder ist beim Arbeitgeber-Service der &#246;rtlichen Arbeitsagentur erh&#228;ltlich.<br />
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		<title>Wie bleiben &#196;ltere l&#228;nger fit, motiviert und leistungsf&#228;hig?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Die Synergiewerkstatt V ‘Age Management und Diversity: Gesundheit und Personalentwicklung‘ ist eine Veranstaltung von Synergy Consult mit Unterst&#252;tzung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit.
N&#252;rnberg (ots) &#8211; Lauf, 06.07.2010 &#8211; Der demografische Wandel ist unbestritten: Die Deutschen werden immer &#228;lter. Bis 2020 sind laut  Statistischem Bundesamt fast 40 Prozent der Erwerbst&#228;tigen &#252;ber 50 Jahre alt. Alarmiert durch [...]]]></description>
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<strong>Die Synergiewerkstatt V ‘Age Management und Diversity: Gesundheit und Personalentwicklung‘ ist eine Veranstaltung von Synergy Consult mit Unterst&#252;tzung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit.</strong></p>
<p>N&#252;rnberg (ots) &#8211; Lauf, 06.07.2010 &#8211; Der demografische Wandel ist unbestritten: Die Deutschen werden immer &#228;lter. Bis 2020 sind laut  Statistischem Bundesamt fast 40 Prozent der Erwerbst&#228;tigen &#252;ber 50 Jahre alt. Alarmiert durch den drohenden Fachkr&#228;ftemangel und den Wissensverlust besch&#228;ftigen sich immer mehr Unternehmen mit dem wachsenden Anteil &#228;lterer Arbeitnehmer. Dabei ist l&#228;ngst belegt: Die J&#252;ngeren sind vielleicht schneller, aber die &#196;lteren kennen die Abk&#252;rzung! Wie Synergien aus der Zusammenarbeit der Generationen entstehen und eine demografiebewusste Personalpolitik aussehen kann, war Thema der heutigen Veranstaltung des Netzwerks &#8216;Synergie durch Vielfalt&#8217;.</p>
<p>Bei der Synergiewerkstatt &#8216;Age Management und Diversity: Gesundheit und Personalentwicklung&#8217; an der F&#252;hrungsakademie der Bundesagentur f&#252;r Arbeit in Lauf betonte Staatssekret&#228;r Josef Hecken aus dem Bundesfamilienministerium: &#8220;Deutschland im demografischen Wandel bedeutet, dass sich der Arbeitsmarkt grundlegend und nachhaltig ver&#228;ndert. Wollen wir im Wettbewerb um Fachkr&#228;fte punkten, m&#252;ssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die im internationalen Vergleich attraktiv sind und den Menschen erm&#246;glichen, ihre individuelle Lebensplanung zu realisieren. Dazu geh&#246;ren f&#252;r mich Ver&#228;nderungen in der Unternehmenskultur, eine bessere Qualifizierung unserer jungen Menschen, eine h&#246;here Erwerbsbeteiligung von Frauen bis hin zu einer guten Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie Familie und Beruf. Ganz wesentlich ist f&#252;r mich auch ein neues Altersbild in unserer Gesellschaft. Nur wenn wir die Potenziale &#228;lterer Besch&#228;ftigter anerkennen und f&#246;rdern, bleiben wir wettbewerbsf&#228;hig und k&#246;nnen unseren Wohlstand halten. Unsere Zukunft l&#228;sst sich nur mit Erfahrung meistern nach dem Motto: Edelmetalle statt Alte Eisen!&#8221;</p>
<p>&#8220;Neben dem Geschlecht ist das Alter der MitarbeiterInnen bei deutschen Unternehmen das wichtigste Kriterium, wenn es um das Thema Diversity geht&#8221;, erkl&#228;rte die Moderatorin Dr. Petra K&#246;ppel von Synergy Consult, die diesbez&#252;glich bereits 2007 eine internationale Studie durchgef&#252;hrt hat und demn&#228;chst eine Benchmark-Studie unter den DAX 30-Unternehmen publizieren wird. (Petra K&#246;ppel, Junchen Yan, J&#246;rg L&#252;dicke (2007): The International Status Quo of Cultural Diversity Management. Bertelsmann Stiftung, G&#252;tersloh, und Petra K&#246;ppel (2010 &#8211; im Druck): Diversity Management in Deutschland: Ein Benchmark unter den DAX 30-Unternehmen) Sie fordert: &#8220;Wir brauchen eine Arbeitswelt, in der auch &#228;ltere Arbeitnehmer fit, motiviert und leistungsf&#228;hig bleiben. Doch das reicht nicht aus: die Zusammenarbeit zwischen den Generationen muss endlich in den Fokus von F&#252;hrung rutschen &#8211; unter Beachtung anderer wachsender Belegschaftsgruppen wie Frauen und Menschen mit Migrationshintergund.&#8221; Gerade weil es manchmal unbequem ist, sich &#252;ber Unterschiede zu verst&#228;ndigen, hat Dr. Petra K&#246;ppel das Netzwerk &#8216;Synergie durch Vielfalt&#8217; gegr&#252;ndet, indem sich Unternehmen diesbez&#252;glich austauschen k&#246;nnen.</p>
<p>Demografischer Wandel und die Verl&#228;ngerung der Lebensarbeitszeit sowie eine &#228;lter und vielf&#228;ltiger werdende Belegschaft stellen auch die Gastgeber der Bundesagentur f&#252;r Arbeit vor die Herausforderung, die Besch&#228;ftigungsf&#228;higkeit und Motivation ihrer MitarbeiterInnen zu f&#246;rdern und zu erhalten. Der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Personal/Organisationsentwicklung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, Michael K&#252;hn, unterstrich: &#8220;Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit setzt bez&#252;glich des durch den demografischen Wandel bedingten absehbaren Fachkr&#228;ftemangels bewusst auf Diversity Management, um unser Arbeitskr&#228;ftepotential systematisch zu erh&#246;hen.&#8221; Dr. Beatrix Behrens, Bereichsleiterin Personalpolitik, verwies auf die interne lebensphasenorientierte Personalpolitik, die neben Konzepten f&#252;r die &#8220;Rush hour des Lebens&#8221; auch gezielte Programme f&#252;r &#228;ltere Besch&#228;ftigte beinhaltet: &#8220;Wir wollen die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf gezielt f&#252;r alle Altersklassen erleichtern, etwa indem wir flexible Arbeitszeitmodelle f&#252;r Pflegezeiten anbieten oder bewusst BewerberInnen mit 50+ rekrutieren.&#8221;</p>
<p>Von der AUDI AG stellte Ralph B&#246;rner das seit Jahren erfolgreich laufende Projekt &#8216;Demografischer Wandel&#8217; vor. Beauftragt vom Vorstand des Unternehmens begann Audi schon 2005 mit der Ausarbeitung eines Konzeptes zum Umgang mit der ver&#228;nderten Altersstruktur seiner Belegschaft und konnte dank dieser Weitsicht bereits 2009 mit der Umsetzung der aus der Projektphase abgeleiteten Einzelma&#223;nahmen in allen Gesch&#228;ftsbereichen beginnen. Dadurch werden die Handlungsfelder F&#252;hrung, Wissenstransfer, Personalentwicklung, Arbeitsgestaltung und Gesundheit so gestaltet, dass eine demografiefeste Entwicklung der AUDI AG sichergestellt wird. &#8220;Gerade das Pilotprojekt zum Einsatz erfahrener Mitarbeiter in der R8-Fertigung hat gezeigt, dass man die f&#252;r &#196;ltere notwendigen Belastungswechsel, ihre Erfahrung und ihr Qualit&#228;tsdenken im Fertigungsprozess bewusst integrieren kann&#8221;, bilanzierte der Projektleiter Ralph B&#246;rner.</p>
<p>Die Diversity-ExpertInnen aus gro&#223;en und kleineren Betrieben waren sich auf der Synergiewerkstatt einig, dass nur das Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg hat, das die Potenziale s&#228;mtlicher MitarbeiterInnen nutzt. Das bedeutet angesichts der demografischen Entwicklung und des erh&#246;hten internationalen Wettbewerbsdrucks, dass die Unternehmen die l&#228;ngst widerlegten Vorurteile einer mangelnden Lern- und Leistungsbereitschaft &#228;lterer MitarbeiterInnen hinter sich lassen m&#252;ssen. Sehr wohl m&#252;ssen die Arbeitgeber aber verst&#228;rkt auf die Bed&#252;rfnisse &#8211; und St&#228;rken &#8211; ihrer von Vielfalt gepr&#228;gten Belegschaft eingehen: Eine diversity-orientierte Personalpolitik, die sich an den verschiedenen Lebensphasen orientiert, ist mit ihren Angeboten f&#252;r verschiedene Mitarbeitergruppen &#8211; wie &#196;ltere, Frauen, V&#228;ter, Behinderte etc. &#8211; gleichzeitig interessant, z.B. durch ergonomisch gestaltete Arbeitspl&#228;tze, Sportprogramme, flexible Arbeitszeitmodelle, eine talentorientierte Personalentwicklung und eine wertsch&#228;tzende F&#252;hrung. Daf&#252;r m&#252;ssen traditionelle Prozesse und Denkweisen ge&#228;ndert werden. Denn: Was bringen Nachwuchsf&#246;rderprogramme, wenn das Erfahrungswissen der ausscheidenden MitarbeiterInnen ungefragt mit in den Ruhestand geht? Und: Was nutzen ergonomische St&#252;hle, wenn der Chef denkt, der &#228;ltere Mitarbeiter ruht sich darauf nur aus? Netzwerk &#8216;Synergie durch Vielfalt&#8217;: Das Netzwerk bietet Unternehmen und Organisationen eine Austauschplattform zu Diversity Management und unterst&#252;tzt seine Mitglieder auch bei der Implementierung. Regelm&#228;&#223;ig stattfindende Synergiewerkst&#228;tten informieren die Mitglieder &#252;ber neue Erkenntnisse und erm&#246;glichen einen Rahmen f&#252;r Wissens- und Erfahrungsaustausch. Damit leistet das Netzwerk einen Beitrag dazu, Vielfalt als festen Bestandteil einer sowohl gesellschaftlich verantwortlichen als auch &#246;konomisch orientierten Unternehmenskultur zu verankern.</p>
<p>Synergy Consult veranstaltet jeweils zusammen mit einem Kooperationspartner die Synergiewerkst&#228;tten zu aktuellen Aspekten von Diversity Management, wie Business Case, Frauenf&#246;rderung oder Demografischer Wandel.</p>
<p>Bisherige TeilnehmerInnen kommen u.a. von Vattenfall Europe, Henkel, Deutsche Post, Lufthansa, Novartis, EnBW, RWE, ThyssenKrupp, BASF, Boehringer Ingelheim, ERGO, Commerzbank, Ford, Sandoz, E.ON, Voith, NDR, Axel Springer, Volkswagen Financial Services, Siemens, NORD/LB, Bertelsmann, AXA Service, Audi, Ernst &#038; Young, Deutsche Bank, IKEA, Deutsche BP, IBM, Benteler Automobiltechnik, Melitta, Techniker Krankenkasse, DATEV, Bundesagentur f&#252;r Arbeit, Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Carl Zeiss, Landesbank Berlin, Land Salzburg u.a.<br />
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